Als GenerDSC_01371ation der jungen Arbeiter und Arbeiterinnen sehen wir, die Genossen und Genossinnen der SDAJ, uns in der Verantwortung, aktiv zu werden. Sowohl als Verband als auch als Einzelpersonen ist es unsere Aufgabe den Kampf gegen ein menschenverachtendes System, den Kapitalismus, in der Schule, im Betrieb, im Verband und auf der Straße zu organisieren.

Aus diesem Grund traf sich am Wochenende des 21. und 22. März der Landesverband Waterkant in der schönen Stadt Kiel. Gemeinsam mit Passanten wurden in der Innenstadt, trotz Kälte und Regenwetter Forderungen für eine gute Ausbildung in der Pflegebranche gesammelt. Begleitet von einen kleinen Theaterstück präsentierten die Kieler und Kielerinnen ihre Meinung über die miserablen Arbeits- und Ausbildungsbedingungen im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Neben „mehr Zeit in der Ausbildung“ wurden Forderungen für „mehr Rechte für Behinderte“ und die „Einführung einer Personalbemessungsgrenze“ laut, auf welche auch die SDAJ in ihrer letzten Kampagne bereits beharrte. Weiterlesen »

20150221_172637 - KopieAm letzten Wochenende kamen einige SDAJler und SDAJlerinnen, sowie Sympathisanten und Sympathisantinnen im Hamburger Magda Thürey Zentrum zusammen um sich mit den grundlegenden Bestandteilen der marxistischen Philosophie, Ökonomie und des wissenschaftlichen Sozialismus zu beschäftigen. Nachdem der inhaltliche Teil des ersten Tages vorbei war wurde natürlich im Havanna Club gefeiert, sodass auch die Grundlagen der Abendgestaltung nun sitzen müssten. Am Sonntag ging es unausgeschlafen 20150221_191134 - Kopiemit der Ökonomie und dem wissenschaftlichen Sozialismus weiter. Als auch dieser behandelt wurde, waren sich trotz Müdigkeit alle einig, dass auch die noch ausstehenden Teile in nächster Zeit gelesen werden sollten. Zum Schluss wurde noch schnell der Besen und das Kehrblech solidarisch geschwungen und Abschied genommen.

Also tschüs und bis zum nächsten mal!

Diesen Mittwoch ist die zweite Tarifrunde zu Ende gegangen.http://www.sdaj-hamburg.de/wp-content/uploads/2015/01/20150129_061824-bearbeitet.jpg Die Haltung der Arbeitgeber zeigt nur zu deutlich, dass sie nicht von sich aus die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verbessern möchten. Mit einer Abspeisung von 2,2% mehr Lohn und einer vollkommenen Zurückweisung der geforderten Bildungsteilzeit zeigen sie den Arbeitern quasi den Mittelfinger. So auch den Beschäftigten von Airbus in Hamburg. Bedenkt man, dass Airbus 2014 seinen Auslieferungsrekord erreicht hat und seinen Umsatz beständig vergrößert. Das haben sich die Beschäftigten nicht gefallen lassen. Gleich am nächsten Tag konnten etwa 2000 Beschäftigte von Airbus zu einem ersten Warnstreik mobilisiert werden. Die SDAJ-Hamburg unterstützt den Arbeitskampf und hat im Vorfeld dazu zum Beginn der Frühschicht Solidaritätsschreiben am Hafen Teufelsbrück verteilt. Darin fordert sie die Beschäftigten von Airbus dazu auf, sich für ihre Interessen und Forderungen einzusetzen und sich an den Warnstreiks zu beteiligen. Denn der Kampf gegen kapitalistische Ausbeute und für eine starke Arbeiterklasse kann nur gemeinsam geführt werden. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 12.02. in Hamburg statt. Proteste sind bereits angemeldet. Und auch hier wird die SDAJ wieder ihre Solidarität ausdrücken und die Beschäftigten bei ihrem Kampf unterstützen.

Bessere Arbeitsbedingungen erkämpfen – dem Kapital entgegentreten!